Exit

Seit gut einem Jahr trennen uns schon 1,50 Meter Mindestabstand. Doch was macht das eigentlich mit uns? Und verändert das eventuell sogar unser Miteinander? Diesen Fragen versuchte die Künstlerin Elke Stöver am vergangenen Samstag in ihrem Kunstprojekt auf den Grund zu gehen.

Mit einem besonderen Spaziergang visualisierten die Künstlerin und die ungefähr 70 Teilnehmer*innen, wie viel 1,50 Meter Abstand in Wirklichkeit sind. Dazu trugen sie alle aus Peddigrohr hergestellte Reifröcke, mit denen sie unweigerlich Mindestabstand zum Träger daneben hielten. 

Das Material stellte Elke Stöver zuvor allen Teilnehmern zur Verfügung, die ihren Reifrock somit Zuhause selbst zusammenbastelten. Ein einfaches und schlichtes Reifrock-Modell, das allerdings bedrückend zugleich ist: Denn es zeigt auf, wie fern wir uns aktuell sein müssen, auch wenn wir uns von Natur aus eigentlich nahe sind.

Zum Abschluss des Spaziergangs gab es viel Zustimmung. Nicht nur die Teilnehmer, sondern auch viele Passanten lobten das Projekt. Und Elke Stöver bewies: Auch in Zeiten von Corona kann Kunst gelingen!

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